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Usability zum Hören und Staunen – UID gestaltet Hörgeräte-Software von HIMSA

UID begleitete HIMSA bei der Neugestaltung der Hörgeräte-Software Noah. Der gemeinsame Weg führte dabei von einer internationalen Nutzerstudie über das Interaktionskonzept und Screendesign bis zur Dokumentation. Das Ergebnis: Usability, die sich hören lassen kann – das finden auch die Nutzer. Mehr als 96 Prozent gaben bei einer Befragung an, dass die Software schnell zu erlernen sei.

Michael Schmitt ist Hörgeräte-Akustiker in Nürnberg. Er verfügt über eine dreijährige Berufsausbildung und mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Bei jeder Beratung bringt er sein breites Fachwissen und seine langjährige Erfahrung ein – Noah soll ihn hierbei unterstützen. Daher erwartet Michael Schmitt von Noah eine Vielfalt an Inhalt und Funktion – und zugleich eine übersichtliche Gestaltung. 
Anders sein amerikanischer Kollege Andrew Coleman: Er berät erst seit einem Jahr Kunden beim Kauf von Hörgeräten eines einzelnen Herstellers. Dafür hat er eine dreiwöchige Schulung bei diesem Hersteller durchlaufen. Er benötigt nur einen Bruchteil der Noah-Funktionen. Michael Schmitt und Andrew Coleman sind nur zwei Nutzer, denen die UID-Experten bei der internationalen Nutzerstudie für die Software-Gemeinschaft HIMSA über die Schulter schauten. Aber die beiden zeigen: Die Anforderungen, die UID bei der Neugestaltung der Hörgeräte-Software Noah berücksichtigen muss, sind je nach Nutzergruppe und Land sehr unterschiedlich. 

Mit internationaler Studie den Nutzeranforderungen auf der Spur 

Mit Noah liefert HIMSA Hörgeräte-Herstellern und Akustikern ein umfangreiches System für die Arbeit mit Kunden – ob das Messen des Hörverlusts, das Dokumentieren der Kundenberatung oder das Anpassen von Hörgeräten. Bei der internationalen Nutzerstudie besuchten die UID-Experten 25 Hörgeräte-Akustiker, Verkäufer und Klinikärzte in Deutschland, Großbritannien und den USA und beobachten sie beim Lösen typischer Aufgaben mit Noah. Die Ergebnisse der Nutzerstudie präsentierte UID auf der HIMSA-Jahreshauptversammlung in Kopenhagen. 

Die Nutzerstudie deckte die Anforderungen der Nutzer an Noah auf. Sie bildeten die Basis für die Neugestaltung des User Interface. So konnte UID das Interaktionskonzept und Design noch besser auf die Bedürfnisse der Nutzer zuschneiden und so die Arbeit mit Noah vereinfachen. Umfassende User Interface Guidelines dokumentieren das Look & Feel und dienen als Grundlage für zukünftige Noah-Module. 

Komplex und einfach zu gleich – die neugestaltete Software Noah 4 

Die internationale Nutzerstudie hat gezeigt: Es gibt weder den typischen Noah-Nutzer noch den typischen Patienten. Komplex und einfach zugleich – die von UID neugestaltete Software wird diesen unterschiedlichen, landesspezifischen Anforderungen gerecht. Der Hauptbildschirm garantiert einen guten Überblick über alle relevanten Patienteninformationen. Die wichtigsten Funktionen sind nur einen Klick entfernt. Abhängig von der individuellen Beratungssituation und den persönlichen Anforderungen können die Nutzer somit flexibel und direkt auf weitere Inhalte und Funktionen zugreifen. 

Es gibt mehrere Bildschirmansichten, zwischen denen die Nutzer einfach wechseln können. Beispielsweise ist die Patienten-Kartei im linken Bildschirmbereich zuklappbar. So können Berater im Gespräch ihren Bildschirm mit dem Kunden teilen, ohne dass vertrauliche Daten für jeden sichtbar sind. 

Eine einfache Bedienung, die auch die Nutzer begeistert – das belegt eine Umfrage. Noah ist für mehr als 96 Prozent der Befragten leicht zu erlernen. Außerdem bewerteten 90 Prozent der Nutzer den Noah 4 als gleich oder besser als andere Programme, die sie bei ihrer Arbeit nutzen. Seit dem 28. März 2011 ist das neue Noah-4-System verfügbar. 

Projektreferenz aus 2012 

Weitere Informationen

Der Hauptscreen fasst alle relevanten Patientendaten wie das Audiogramm zusammen.
Der Hauptscreen fasst alle relevanten Patientendaten wie das Audiogramm zusammen.
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