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User Experience Tuning für TuneUp Utilities 2010

Der Hintergrund

Die TuneUp Software GmbH mit Sitz in Darmstadt ist ein weltweit operierender Hersteller von intelligenter Optimierungssoftware für Windows. Die Produkte von TuneUp helfen Computernutzern, das individuelle Potenzial ihres PCs hinsichtlich Leistung, Bedienbarkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Optik auszuschöpfen. Mit TuneUp Utilities 2010 (TUU 2010) brachte TuneUp im Herbst 2009 eine neue Version seiner Windows-Optimierungssoftware auf den Markt.

Die Ausgangslage

TuneUp entwickelte nicht nur die bewährten Module von TuneUp Utilities weiter, sondern konzipierte und integrierte komplett neue Funktionalitäten.

  • Der "Turbo-Modus" und die "Live-Optimierung" versetzen dem PC einen zusätzlichen Leistungsschub und sorgen dafür, dass Programme schneller arbeiten.
  • Ein kleines Icon in der Windows-Startleiste informiert den Nutzer, sobald diese Funktionen aktiv sind.
  • Die automatische Wartung optimiert zusammen mit der manuellen 1-Klick-Wartung regelmäßig das System und behebt häufig auftretende Probleme.
  • Der Zustand des PCs wird dem Anwender durch die neue Mini-Anwendung in Form eines Gadgets auf dem Desktop visualisiert.

Darüber hinaus überarbeitete TuneUp das Design sowie die Architektur der Startoberfläche. Statt bisher sieben Kategorien bieten dem Nutzer nun vier Hauptbereiche einen thematischen Einstieg in die Software. Doch werden die Nutzer mit den Neuerungen tatsächlich zurechtkommen?

Die Ziele

Bei der Entwicklung der Software setzte TuneUp bereits auf das Know-how der internen Abteilung User Experience & Design: Einfachheit und optimale Benutzbarkeit standen bei der Konzeption und Umsetzung der neuen Version im Mittelpunkt. Mit Hilfe von Usability Tests sollten schließlich die Utility als auch die Usability der innovativen Funktionen überprüft werden. Verstehen die Nutzer den Turbo-Modus sowie die Live-Optimierung und wie nützlich werden sie empfunden? Wie finden sich die Teilnehmer auf der neuen Startseite zurecht und wie kommt das Re-Design an? Die User Interface Design GmbH (UID) unterstützte TuneUp dabei, diese und weitere Fragen zu klären.

Die Vorgehensweise

UID testete die Beta-Version der Software auf allen drei Zielsystemen: Windows XP, Windows Vista und das bis dahin noch nicht veröffentlichte Windows 7. Darüber hinaus wurden zwei verschiedene Zielgruppen eingeladen, um die Akzeptanz sowohl bei potenziellen Neukunden als auch bei langjährigen Bestandskunden zu überprüfen. Insgesamt bearbeiteten 16 Probanden verschiedene Aufgaben, die auf typischen Szenarien aus dem Alltag basierten. So sollten sie beispielsweise mehrere Programme gleichzeitig starten oder eine E-Mail ausdrucken. Das klingt zunächst einfach, hatte es aber in sich, wie die Ergebnisse zeigen.

Das Ergebnis

Alle Teilnehmer empfanden die neue Oberfläche als sehr übersichtlich und benutzungsfreundlich. Die neuen Funktionen - vor allem der Turbo-Modus - stießen auf große Begeisterung. Dennoch fand UID an verschiedenen Stellen Verbesserungsmöglichkeiten. So nahmen die Teilnehmer beim Starten mehrerer Programme gleichzeitig den Hinweis auf die automatisch greifende Live-Optimierung über das Icon in der Startleiste nicht wahr. Das Bewusstsein für die neue Funktion ging dadurch verloren.
Die größte Herausforderung stellte jedoch der Turbo-Modus dar. Schaltet man den Turbo-Modus ein, werden selten oder gar nicht benutzte Funktionen sowie geplante Hintergrundwartungen abgeschaltet. Benötigt man Hintergrundprogramme wie die Druckfunktion wieder, muss der Turbo-Modus ausgeschaltet werden. Diesen Hinweis übersahen einige Testpersonen, andere vergaßen die Information schnell wieder. So konnten nicht alle Teilnehmer die spätere Aufgabe, eine E-Mail zu drucken, lösen.
Diese und weitere Detail-Ergebnisse halfen TuneUp schließlich dabei, TuneUp Utilities 2010 zu optimieren und es zu einer "ausgezeichneten" Software zu machen.
50.000 Teilnehmer gaben ihre Stimme beim erstmals verliehenen Publikumspreis "Goldener Download 2010" auf Computerbild.de ab und wählten TUU 2010 auf Anhieb auf Platz 2. Die Mehrheit der 40.000 Leser des PC Magazins haben es sogar zum "Produkt des Jahres 2009/2010" gekürt.

Weitere Informationen

Die Startoberfläche der Software bietet dem Nutzer einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen.
Die Startoberfläche der Software bietet dem Nutzer einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen.
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